Meine ersten Erinnerungen gehen wohl zurück auf mein drittes Lebensjahr. Wir wohnten damals in Höhenhaus in der Honschaftsstrasse. Gegenüber unseres Hauses war eine leichte Anhöhe mit einem unbebautem Platz. Meine Eltern verabschiedeten einen Besucher und ich bin auf jenen "Hügel" gelaufen, damals war der Strassenverkehr noch recht überschaubar. Tja, und dann bin ich mit meinen 3 Jahren mit "Schmackes" den Hügel runter, quer über die Strasse - und zack mit dem einzigen Mopped, das in dieser Woche durch die Strasse fuhr, zusammen gestoßen. Ergebnis war ein Bruch des rechten Schlüsselbeins.......
Weitere Erinnerungen an meine Kindheit habe ich recht wenige. Mit meinem Opa habe ich wohl recht oft im Garten "gearbeitet", und an die damaligen Geschäfte in der Honschaftsstrasse erinnere ich mich noch. Es gab noch einen richtigen Lebensmittelhändler und einen Metzger, das Wort Supermarkt war noch nicht erfunden. Karneval wurde ich als Cowboy gestylt, aber so richtig konnte ich mich wohl damals schon nicht damit anfreunden. Karneval ist bis heute nicht mein Ding.
Zu Hause sorgten meine Großeltern und meine Mutter den ganzen Tag für mich, so dass der Besuch eines Kindergartens, damals eine heilige Institution der Katholischen Kirche, nicht notwendig war. Einmal, im Alter von 6 Jahren sollte ich so quasi als Vorbereitung auf die Schule, für einige Tage "einrücken", aber nach 2 Tagen war das Abenteuer beendet. Der Kindergarten war eine Ganztageseinrichtung mit Mittagsschlaf. Das war ich schon mal gar nicht gewohnt - dem entsprechend konnte ich natürlich auch nicht schlafen. Überflüssig zu erwähnen, dass die anderen Kinder an diesen beiden Tagen auch nicht schliefen.